Leinöl für Katzen.

Leinöl für Katzen

Leinöl tut nicht nur uns Menschen gut, sondern es ist auch gesund für Tiere. Gerade Katzen profitieren vom gesunden Leinöl, dafür müssen sie noch nicht einmal gebarft werden. So kann das Leinöl Katzen gerade beim Fellwechsel gut unterstützen. Dazu einfach einige Tropfen Leinöl ins Futter mischen.

Leinöl beim Fellwechsel der Katze geben

Beim Fellwechsel verliert die Katze sehr viele Haare. Bei ihrer täglichen Körperpflege geraten von diesen losen Haaren im Fell so einige im Magen der Katze. Sind es zu viele, dann würgt die Katze diese Haare dann auch wieder heraus. Das ist nicht gerade angenehm, wir können aber mit Leinöl der Katze das ganze etwas angenehmer machen. Neben Leinöl hat auch Fischöl diesen positiven Effekt. Allerdings riecht Fischöl meist etwas strenger (weswegen es auch gerne als Kapseln verfüttert wird). Einfach in der Zeit, in der der Fellwechsel ansteht (das ist zum Beginn des Winters, aber eben auch im Frühjahr), etwa einen halben Teelöffel Leinöl am Tag mit ins Futter geben. Das reicht schon. Aber eben so lange, wie der Fellwechsel anhält.

Zusätzlich sollte man die Katze aber auch mit Bürsten bei der Fellpflege unterstützen. Jedes Haar, das in der Bürste landet, landet schließlich nicht im Katzenmagen. Daher ist es so wichtig, auch Katzen, die eigentlich keine Unterstützung bei der Fellpflege brauchen, dennoch ans Bürsten zu gewöhnen.

Leinöl beim Barfen

Auch beim Barfen kann ab und an Leinöl gegeben werden. Denn es enthält nun mal essentielle Fettsäuren, die mit der Nahrung zugeführt werden müssen, weil sie die Katze ebenso wenig wie wir Menschen oder Hunde selbst herstellen können. Allerdings muss man hier bei Katzen doch beachten, dass diese organisch etwas anders ticken als Hunde und Menschen. Denn im Normalfall würde der Körper die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA aus alpha-Linolensäure herstellen. Katzen sind dazu aber nicht in der Lage, sie können Linolsäure nicht zu der essentiellen Fettsäure Arachidonsäure umwandeln. Dafür werden bestimmte Enzyme gebraucht, über die die Katze nun mal zu wenig verfügt. Daher kann man der Katze ab und an mal einige Tropfen Leinöl unters Futter mischen, es reicht aber nicht unbedingt aus, um wirklich ihren Bedarf an den wichtigen Fettsäuren zu decken. Dafür sind Fischöle, zum Beispiel Lachsöl, doch besser geeignet. Wichtig ist eben, dass es kein pflanzliches Öl ist.

Besser gleich das richtige Öl für die Katze auswählen

Leinöl scheint damit zwar nicht unbedingt ungesund für die Katze zu sein, wenn man aber bedenkt, wie viel Kalorien Leinöl hat, dann macht es doch mehr Sinn ihr gleich das richtige Öl, zum Beispiel eben ein gesundes Fischöl, zu geben.

Wichtig ist immer, dass man Katze und Hund gerade beim BARFEN kaltgepresste Öle gibt. Denn erhitzte Öle verlieren bei der Herstellung einfach zu viele wertvolle Inhaltsstoffe. Und gerade beim Barfen sind diese besonders wichtig.